Das perfekte MacBook Pro-Setup #Nicht

Nach dem ich den – in die Jahre gekommenen – Apple Mac Mini (Late 2012) gegen ein MacBook Pro (Late 2016) ausgetauscht hatte, kam die Frage auf, wie ich den Schreibtisch einrichte. .oO(Problem) 😬😎

Zuerst war die Idee: 1x neuen Monitor mit USB-C, der als HUB dienen und gleichzeitig das MacBook Pro laden soll. Nun habe ich aber schon zwei Monitore, und es wäre Schwachsinn, diese nicht weiter zu nutzen. Also habe ich mich nach einem Konzept umgeschaut, welches den gleichen Komfort bietet (Codewort: 1Kabel). Mein Ziel jedenfalls ist es, das MacBook mit nur einem Kabel in den Desktop-Modus zu versetzen und nur ein Kabel abzuziehen ist, wenn es in den Couch-Modus geht 🙂

Das Ganze hat viel Zeit zur Recherche gekostet … um schlussendlich doch einmal ins Klo zugreifen. Ich habe mir die Universal-Dockingstation SD4600P von Kensington gekauft, um sie nach zwei Tagen wieder retour zuschicken. Beschäftigt man sich mit dem Thema Thunderbolt, USB-C, USB-A 2, 3,3.1, Display-Port, HDMI etwas, merkt man schnell, wieso die „guten“ Adaper/Dockingstation so teuer sind. Wobei die UVP 370. – vom Hersteller auch nicht wenig sind. Ich habe das Ganze bei digitec im Angebot statt 249.– für 199.– gekauft.

Wieso habe ich es zurückgeschickt?
Das hatte ein Hauptgrund: Beide Monitor konnte nicht getrennt voneinander angesteuert werden (sie wurden nur gespiegelt), der zweite Grund: Der USB-C-Anschluss zum verbinden/laden des Macbooks lieferte nur 60 Watt. Das reichte aus, das Macbook zu laden – aber nur solange, bis das Macbook keine Leistung bringen musste. Grund 3: aus einem komischen Grund lieferte die USB 3-Ports keinen vollen Speed. Ein Anruf beim Support reichte aus: «Zwei Monitore erweitern? …geht nicht, liegt an Apple …»

Jetzt habe ich mich bis zum Wochenende auf das Thunderbolt™ 3 Express-HD-Dock von Belkin eingeschossen (welches auch von Apple empfohlen wird), und schonmal ein Gerät bei DataQuest reserviert … Aber wie der Zufall es so will, hat mir Tante Google wieder ein anderen Floh ins Ohr gesetzt: CalDigit Thunderbolt™ Station 3.

Ausstattung sind bei beiden Geräten ähnlich und am Ende ist es eine Frage des Preises. Grundsätzlich ist es immernoch billiger als der 27″ 4K-Monitor LG 27UD88-W, der am Anfang des neuen «Dream Desk Setup» zur Debatte stand.

Die Entscheidung kann/muss noch bis nach den Ferien warten, denn die Geräten erscheinen quasi jetzt erst und sind erst Anfang Juli 2017 bei den Händlern erhältlich. Bis dahin muss ich halt damit leben, wie Macbook und 1x Monitor zusammenspielen (OMG). 😀🤡

Abbau des Mac Mini und erstmal alle Kabel und Peripherie hervorholen …

Das sind die Kabel, die im Doch angeschlossen werden sollen: Netzwerk, Audio, Video und USB

Mit dem Kensington alleine wurden die beiden Monitore nur gespiegelt.

Getrennte Monitore ging in dem Fall nur mit einem zusätzlichen Adapter (USB-C/TB3 auf HDMI) – der linke Monitor ging über USB-C -> Dock -> Display-Port

Sieht ganz und garnicht nach «Dream Desk Setup» aus …

Mit diesem Setup muss ich jetzt erstmal «leben» …

Die Kensington Dockingstation mit dem *einen* USB-C-Kabel für das Mac Book Pro …

Die Kensington Dockingstation SD4600P von hinten.

 

 

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