Raumakustik im Hörzimmer optimieren

Der Umzug ist ja nun schon eine Weile her.  Und somit auch der Einzug in mein neues kleines Hörzimmer

Da der Platz begrenzt ist, steht wirklich wenig Mobiliar im Raum. Das heisst, es hallte wie Sau. Dem entgegenzuwirken, wurden normale Massnahmen ergriffen: Teppich reingelegt und Vorhänge an die Fenster. Das reicht natürlich nicht, um die Akustik in den Griff zu bekommen.

Darum entschloss ich mich vor einigen Wochen, sogenannte Absorber (50 cm x 100 cm) selber zu bauen. Auf Youtube gibt es genug Anleitungen, die einem zeigen, wie auch «Nicht-Handwerker» das hinbekommen. Und was soll ich sagen: Alle Finger sind noch dran 😉

Der Materialaufwand für die 4 Panel hielt sich mit ca. CHF 50.– erstmal in Grenzen. Den Stoff, den ich zuerst aufgespannt habe, war leider zu dünn sodass die Holzkonstruktion unschön durchgeschimmert hat. Also habe ich noch zwei weisse Spannbetttücher aus dem Brocki geholt, und die sauber drübergetackert (danke nochmal an die Spenderin der Super-Tackermaschine – hat viel Arbeit gespart).

Als zweite Massnahme wollte ich noch einen Diffusor bauen. Aber diese Materialschlacht habe ich mir gespart. Ich war auch zu faul Hunderte von Kanthölzern zu bearbeiten und zu verkleben. Ich stolperte dann über einen Diffusor, der mich an einen Setzkasten erinnerte – also kurz recherchiert und drei Satzkästen ( à € 23.–) bestellt und an die Wand damit 🙂

Letzteres ist ein Gimmick, die Wirkung des DIY-Diffusor sei dahingestellt. Die Absorber aber bringen wirklich etwas. Ich habe zwar keine Möglichkeit die Nachhallzeit zu messen, aber der Klatsch- und Hörtest stimmen mich zufrieden. Das Hörzimmer klingt nun angenehm!

 

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