2014 adé … 2015 lass jucken, Kumpel

Für viele ist das neue Jahr heute nun auch beruflich gestartet. Ich habe noch zwei Tage Schonfrist, dann holt auch mich der Alltag ein. In den vergangenen Tagen habe ich öfters darüber nachgedacht, was das neue Jahr für mich parat hält, und was das 2014 mir gebracht hat. Ohne melancholisch zu werden, war 2014 ein Jahr voller Veränderungen. Die grösste Veränderung ist die Optische: Ich habe 28kg abgenommen und bin stolz drauf!

Dieser Prozess (Februar – November 2014) hat auch einen Einfluss auf das tägliche Leben: Umstellung der Ernährung, neue Sichtweise auf Lebensmittel, mehr sportliche Aktivitäten und das neue Lebensgefühl insgesamt. Seit November halte ich das Gewicht.

Angefangen hat alles mit Rückenschmerzen, Physio und schweisstreibenden Übungen. Nach zwei Wochen waren sie dank der erstarkten Rückenmuskelatur weg. Da merkte ich, dass Sport gut tut … das Projekt «Strandfigur» nahm erneut seinen Anfang 😉 Früher habe bei einem 100m-Sprint gefühlt drei Herzkasper bekommen, heute kann ich auf 380 gelaufene Kilometer im vergangenen Jahr zurückblicken (früher undenkbar). Früher habe das Bike den Berg öfters hochschieben, oder alle 2km pausieren müssen. Heute radele ich Strecken in einem durch … dieses Gefühl der Leistungssteigerung ist enorm (positiv).

Die zweite – für mich die wichtigste Veränderung –, ist der neue Gesundheitszustand. Seit zig Jahren musste ich Tabletten nehmen. Damit ist jetzt Schluss: Keine Beta-Blocker morgens, und keine Pillen gegen zu hohen Cholesterinspiegel abends. Mein Blutdruck ist normal, die Fettleber ist auch wieder gut Freund. Blutwerte und EKG alles tiptop. Auch mein Arzt ist stolz.

Ich könnte noch mehr ins Detail* gehen, wie ich das Gewicht verloren habe, aber ich will keinen langweilen 😉

Der Grund dieses Gedankenaustauschs ist der, dass ich 2015 vor Augen habe. Und zwar ein hoffentlich schönes. Wie ich das erreichen will? Ich werde mich auf mich und mein direktes Umfeld konzentrieren. Umdenken. Lebensqualität steigern.

Mein Lebensmotto wirklich verinnerlichen: «Das Leben ist viel zu wichtig, um es ernst zu nehmen!»

Ich werde keine propagandistischen Medien mehr konsumieren, werde keine Stellung mehr beziehen, zu Ereignissen, die ich eh nicht ändern, oder steuern kann. Werde das Elend der Welt nicht mehr an mich heranlassen. Weniger Stress und Pessimismus …

Dazu ein Video, welches grob umschreibt, was ich meine. Nennt mich naiv, oder egoistisch. Ich versuche es mal 🙂

PS.: Nikolaj ist auch ein wichtiger Teil meines Prozesses (siehe oben) gewesen. Schaut Euch seineVideos ruhig mal an. Ihr müsst nicht gleich Veganer werden 🙂

Lesenswert
Ein weiterer Artikel hat mich (erneut) zum nachdenken gebracht: “Welt , was ist nur mit Dir geschehen?” (Gedanken zum 4. Advent) Und auch der Artikel 10 Dinge, die ich auch mit 34 nicht verstehe ist lesenswert. Es ist die Ohnmacht, die man als Don Quixote der Neuzeit verspürt – und die verschwendete Lebenszeit ohne Aussicht auf Erfolg. Was ich schon seit geraumer Zeit versuche umzusetzen und auch bis jetzt gut schaffe: How to Be Grateful For What You Have.

Pläne (es sind die kleinen Dinge, die das Leben bereichern)
Also, ich will dieses Jahr einen Halbmarathon laufen, einen Sonnenauf-/untergang mit meinem Schatz auf dem Calanda geniessen, Dvoraks «Symphony Nr. 9» und Mussorgsky «Bilder einer Ausstellung» live erleben, mehr offline sein, Bahnentour Davos Klosters absolvieren, mehr Familie, mehr machen (weniger darüber nachdenken), endlich mal die Bücher lesen, die hier rumliegen und weniger für andere mitdenken müssen, öfters mal nein sagen, weniger Anhaftung (!)  … oder wie es meine Tochter auf Ihre Vorsatzliste 2015 geschrieben hat:

 Ein unvergessliches 2015 haben^^

 

 

In diesem Sinne: rinjehaun!

Sind das vielleicht die Vorboten der Midlife-Krise? 

 

* wer es wissen will, kann ja fragen …

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