Fahrbericht: Range Rover Sport HSE SDV6 3.0

Wie fängt man am besten einen freien Tag an? Richtig, mit ausschlafen und einem schönen Frühstück …und danach? Richtig: Mit einer schönen Probefahrt eines sportlichen Luxus-SUVs, wie z.B. dem neuen Range Rover Sport. Mit freundlicher Unterstützung der in Chur ansässigen Dosch Garage AG konnte ich einen vormittag lang den Range Rover Sport HSE SDV6 3.0 probefahren.

 

Nach den Formalitäten und kurzer Einweisung ging es erstmal gemütlich durch den Churer Stadtverkehr in Richtung Autobahn. Was mir von Anhieb gefiel, war die erhabene Sitzposition. Wenn man, so wie ich, ein «flaches» Auto gewohnt ist, kommt man sich vor, als sitzt man in einem LKW. Der Vorteil ist natürlich die Weitsicht und die Sicherheit.

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Modernes Design im Evoque-Stil

Mit dem Range Rover Sport stellt Land Rover eine Kombination aus einigen Stilelemente des kleineren Bruder Evoque und dem normalen Range Rover her. Der Sport ist kürzer und tiefer als das Flaggschiff Range Rover. Auch ist der Range Rover Sport etwas leichter, aber bringt dennoch in der Basisversion schon 2’115 kg auf die Waage. Das von mir gefahrene Modell wog 2’249kg!     Vorne viel Platz Der Platz auf den vorderen Sitzen erzeugt ein Wohlgefühl, was das Kuscheln mit der Beifahrerin aber auch erschwert ;). Im Fond ist die Beinfreiheit ok bzw. ausreichend. Insgesamt fühlt man sich sehr wohl. Der Range Rover Sport präsentiert sich mit einem aufgeräumten Arbeitsplatz, alle Instrument sind gut platziert und logisch angeordnet. Das sogenannte «Command Driving» ist auf den Fahrer ausgerichtet und bietet so Vertrauen und Kontrolle. Die im Testwagen verwendeteten Materialen sind Land Rover-typisch hochwertig. Oberklasse ist auch die Verarbeitung der selbigen – nichts knarzt oder gibt ungewohnte Geräusche von sich.

Leicht und reaktionsfreudig, der komplett neue Range Rover Sport ist vor allem ein sportliches Fahrzeug, das gefahren werden will.

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Sportliche Leistungsvielfalt

Der komplett neue Range Rover Sport bietet Agilität und Flexibilität. Die moderne 8-Gang Automatik übernimmt die gewohnt unspektakuläre aber perfekte Arbeit der Gangwahl. Im Range Rover Sport demonstriert es die optimale Verbindung von Komfort und Agilität. Den von mir gefahrenen SDV6 3.0 kann man mit rund acht Liter Durchschnittsverbrauch über die Strassen, Autobahnen und ja, wenn gewollt, auch durch das Gelände bewegen. Geländetauglich ist er dank dem «Terrain Response 2»-Allradantrieb von Haus aus. Auch wenn ich lieber den Supercharged V8 gefahren wäre, ist der 3.0-Liter-SDV6-Diesel die wohl perfekte Mischung aus Kraft, Drehfreude, Laufruhe und Sparsamkeit. Dieselpower von 292 PS, satte 600Nm im Drehzahlkeller ohne Turboloch machen echt Spass – und das Gute: Man spart viel Geld an der Zapfsäule (der V8 nimmt um die 18-22 Liter). Es soll noch ein V8 Diesel erscheinen, der dann noch mehr Vortrieb verspricht. Die versprochenen 7.2 Sekunden von 0-100km/h konnten bestätigt werden, und sind alles andere als langweilig. Sicher sind das keine sehr sportlichen Werte und so manches Ampelrennen verliert man. Aber man darf nicht vergessen, dass ist ein fast 2,3 Tonnen schweres Luxusfahrzeug. Will man mehr, greift man zum ultimativen V8-SUPERCHARGED-BENZINMOTOR mit 510PS und sprintet dann mit 5.3 Sekunden zum Sieg 😉

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Fazit

Der Range Rover Sport spielt eindeutig in der Champions Liga der dynamischen Geländewagen und verdient wirklich das S in SUV.

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