Defektes Display von Amazons Kindle

In einem Google+ Post habe ich ja schon mal kurz mein Leid geklagt.

Nach dem Gespräch mit der Amazon-Hotline stand fest, dass ausserhalb der Garantiezeit nur ein kostenpflichtiges Ersatzgerät angeboten wird. Knapp 20€ unter dem Neupreis von 79€ des normales Kindle′s. Da aber erwähnt wurde, dass während der Ostertage eh 10% Rabatt angeboten werde, fühlte ich mich etwas verarscht.

Ich habe nicht gleich zu gesagt, da ich mir nicht sicher war, ob ich überhaupt noch mal einen Kindle haben wollte. Das ist jetzt drei Wochen her, und ich habe die Sache eigentlich schon abgehakt.

Durch Zufall habe ich heute auf Google+ in meinen Kreisen einen Artikel von jemandem gelesen, der das gleiche Display-Problem hatte. Ich las die Kommentare quer und merkte schnell, das ist ein Hardware-Fehler, der öfters vorkommt.

Da ich meinen Kindle zwar schon zwei Jahre habe, er aber als neuwertig zu bezeichnen ist, und das Problem also Amazon bekannt ist, dachte ich mir: Da geht noch was.

Das Ende vom Lied: Ich habe jetzt ein neuen Kindle für knapp 38€ bestellt. Ich denke, die Hotline ist darauf geschult, bei diesem Display-Fehler erstmal die 20€ Rabatt anzubieten … nickt der Kunde das nicht ab, nochmal runter zu gehen. Insgesamt kann man ja froh sein, das nach der Garantie überhaupt Ersatz mit Rabatt gewährt wird.

Mir ging es eigentlich nicht ums Geld, sondern eher darum, dass ich es nicht eingesehen habe, einen fast neuen Kindle einfach in den Müll zu werfen. Und wie man sieht, lohnt es sich immer, noch einmal nachzuhaken. Der Kunde wird oft genug mit schlechter Hardware beliefert …

Jetzt warte ich auf das Paket von Amazon und hoffe, dass das Experiment Kindle diesmal länger dauert.

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